Die Bibliothek in der Cloud: Was bieten cloudbasierte Bibliothekssysteme?

Worin liegen die Vorteile?

ein grossteil der arbeit liegt beim softwareanbieter

Einer der größten Vorteile wird schon in der Grundstruktur einer cloudbasierten Software sichtbar: Die meiste Arbeit, die bei der Pflege der Software anfällt, liegt beim Anbieter. Dazu zählen unter anderem die Wartung und die Durchführung von notwendigen Updates. Dadurch gibt es immer nur eine, die aktuelle, Softwareversion. Außerdem ergibt sich daraus eine Entlastung der lokalen IT-Abteilungen und Reduzierung der Kosten für IT-Lösungen. Dazu kommt noch, dass auch weniger Hardware nötig ist. Vor allem die lokalen Server werden mit dem Umstieg auf eine cloudbasierte Software überflüssig. Der Zugang zur Software ist wesentlich einfacher und sie kann immer und überall erreicht werden, sofern ein Zugang zum Internet besteht.4

cloudbasierte Software ist auf eine anwendergemeinschaft ausgelegt

Daneben besteht ein weiterer Vorteil darin, dass eine cloudbasierte Software auf eine Anwendergemeinschaft ausgelegt ist. Dies bedeutet, dass ein Anbieter seinen Service für viele Bibliotheken gleichzeitig bereitstellt. Diese verfügen dann alle über dieselben Funktionen. Dementsprechend können auch gemeinsam genutzte Bereiche innerhalb der Software erstellt werden. Im Falle von Bibliotheken bietet sich beispielsweise ein gemeinsam genutztes Lieferantenverzeichnis an, das alle gleichermaßen pflegen und füllen können.4

individuelle lösungen sind möglich

Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit, eigene Anwendungen oder Programme mit der Software zu verbinden. Dies funktioniert über sogenannte Schnittstellen. Auf diese Weise kann eine Bibliothek ihre ganz speziellen Anforderungen realisieren, vor allem wenn diese nicht mit den Grundfunktionen der cloudbasierten Software erreicht werden können.4

Cloudbasierte Systeme

(© Pete Linforth, pixabay.com) Die Cloud kann von vielen Geräten gleichzeitig erreicht werden.